Windenergie, Wasserkraft, Solarstrom

 

 

Aktuelles

 

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Unsere aktuellen Strompreise 2017

 

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Aktuelle Wasseranalysen April 2017

 

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1.000ster Inn.Strom+ Kunde aus Amerang

 

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Aktuelles zum Energiedialog Wasserburg 2050

 

 

 

 

 

 


Spartipps - Strom


Die Vorräte an fossilen Energieträgern (Öl, Gas u. Kohle) sind begrenzt und belasten bei ihrer Nutzung durch Schadstoffe die Umwelt. Jede nicht verbrauchte Kilowattstunde an elektrischer Energie spart Schadstoffe und Energiekosten.
Die nachfolgenden Strom-Spartipps sollen Ihnen Anregungen geben, wie man beim Strom ohne Komforteinbuße einsparen kann.

   

Stromverbrauchsanalyse für Haushalte

 

Mit Ihrer letzten Stromabrechnung (Jahresendabrechnung) können Sie Ihr Verbrauchsverhalten überprüfen.
Dazu brauchen Sie einen Taschenrechner und die nachfolgende Tabelle.
In dieser sind je nach Haushaltsgröße durchschnittliche Erfahrungswerte für den Verbrauch gängiger Haushaltsgeräte hinterlegt. Addieren Sie einfach die angegebenen Werte pro Gerät für Ihre Haushaltsgröße, d.h. wenn Sie zwei Kühlschränke betreiben, dann muss der gefundene Wert auch zweimal gezählt werden.

 

Verbraucher 1 Person 2 Personen 3 Personen 4 und mehr Personen
Beleuchtung 200 290 335 440
Elektroherd 200 395 450 580
Kühlschrank 285 315 335 360
Gefriergerät 310 355 420 425
Waschmaschine 75 135 215 290
Warmwasser elektrisch Bad 470 780 1080 1390
Warmwasser elektrisch Küche
(kein Geschirrspüler vorhanden)
250 300 350 420
Geschirrspüler 125 205 250 330
Fernseher 115 145 185 200
Hilfsgeräte Heizung 250 290 330 370
Kleingeräte, Radio, Hobby 290 450 520 600

Teilen Sie Ihren abgerechneten Stromverbrauch durch die ermittelte Summe des Durchschnittsverbrauchs:

 

 Wenn Sie einen hohen Anteil (mehr als ca. 50 %) Ihres Strom-Verbrauches in Schwachlastzeiten verlagern können, kommt zum Einsparen von Kosten möglicherweise einer unser vergünstigten Schwachlasttarife in Frage. Die Schwachlastzeiten sind:

Sollte ein Strompreisvorteil - auf der Grundlage Ihrer eigenen Einschätzung - erreichbar sein, dann muss noch ein eingetragener Elektroinstallateur Ihren Zählerplatz prüfen und vorbereiten, sowie den Einbau eines Zweitarif-Stromzählers mit Tarifschaltgerät bei unserem Netzbetrieb beantragen.
Dadurch entstehen zusätzlich Handwerker- und Zählermontagekosten, die mit berücksichtigt werden müssen.
Ist dieser Zweitarif-Stromzähler dann eingebaut, kann beim Bezug von Strom Geld gespart werden.
Problematisch wird die kosequente Nutzung der Schwachlastzeiten in Mehrfamilienhäusern. Denn wenn die Waschmaschine ausschliesslich zur besten Nachtzeit wäscht und schleudert, wird sich die Akzeptanz der Nachbarn neben/über/unter Ihrer Wohnung möglicherweise in Grenzen halten.

 

Europäische Energieverbrauchskennzeichnung / EU-Enegielabel


Achten Sie bereits beim Kauf von neuen Elektrogeräten nicht nur auf den Preis, sondern auch auf deren Verbrauch. Manches - in der Anschaffung günstige - Gerät ist auf die Dauer im Betrieb sehr teuer. Elektro-Großgeräte sind mit dem oben abgebildeten Etikett gekennzeichnet, welches den Energieverbrauch angibt.
Darunter fallen:  Kühl- u. Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockener, Waschtrockner, Geschirrspülmaschinen, Elektrobacköfen, Raumklimageräte, Fernsehgeräte, Elektrobacköfen sowie Haushaltslampen.
Die Einführung des EU-Enegielabels im Jahr 1998 war eine prinzipiell gute Idee - leider mit einem gravierenden Konstruktionsfehler: Der damalige technische Stand wurde als Maßstab definiert und die Skalierung A - G ohne die Möglichkeit einer Steigerung durch zukünftigen technischen Fortschritt verwendet. Die
 Skala von A bis G teilte die Geräte in unterschiedliche Klassen ein, hierbei stand A für "absolut sparsam" und G für "gefräßig". Um den zwischenzeitlichen technischen Fortschritt abbilden zu können wurde die Skala für manche Gerätegruppen behelfsmäßig um die Klassen A+, A++ u. A+++ erweitert, gleichzeitig wurden die Anforderungen an den Energieverbrauch von Elektrogeräten durch die EU-Ökodesign-Richtlinie immer mehr verschärft.
Bei Kühlgeräten führt dies zu der kuriosen Situation, dass nur noch Neugeräte mit Klasse A+ oder besser in den Handel gebracht werden dürfen, diese Klasse sieht auf dem erweiterten Skala recht gut aus (Anfang grüner Bereich) - stellt aber trotzdem die schlechteste Klasse der derzeit angebotenen neuesten Kühlgeräte dar.
Lassen Sie sich beim Kauf von Elektrogeräten von Ihrem Händler z.B. unseren Kooperationspartnern Elektro Bösch und Elektrofachmarkt Stecher in Wasserburg beraten.

 

Tipps zur Nutzung von Elektrogeräten 

 

Nicht nur in der Anschaffung kann man Geld sparen, sonern auch bei der Nutzung der Geräte.

Eine aktuelle Geräteliste mit Neuigkeiten von der IFA 2016 finden Sie hier.

Für die Benutzung gibt es nachfolgend einige Energiespartipps:

 

Kochen - Backen - Braten

Diese Geräte werden zwar nur zeitlich befristet eingesetzt, haben aber hohe Anschlussleistungen

 

Kühlen - Gefrieren

Diese Geräte haben zwar relativ geringe Anschlussleistungen, sind aber das ganze Jahr durchgängig in Betrieb

 

Waschen - Trocknen - Spülen

Diese Geräte werden zwar nur zeitlich befristet eingesetzt, haben aber in der Regel hohe Anschlussleistungen

 

Computer & Co.

Diese Geräte haben relativ kleine Anschussleistungen, laufen aber oft lange Zeiträume unkontrolliert

 

Unterhaltungselektronik

Diese Geräte haben relativ kleine Anschussleistungen, laufen aber oft lange Zeiträume im Bereitschaftsbetrieb

Beleuchtung

Der Anteil am Stromverbrauch wird häufig überschätzt, trotzdem lässt sich hier wegen der oft langen Brenndauer etwas einsparen

Vergleich verschiedener Leuchtmittel mit vergleichbarer Lichtausbeute:

Glühlampe "Energiesparlampe" LED-Lampe
25 W 5 - 7 W 3 W
40 W 7 - 9 W 5 W
60 W 11- 15 W 8 W
75 W 15 - 18 W 13 W
100 W 20 - 23 W ---

 

 

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